| Er spielte auf den
wichtigsten Bühnen des deutschsprachigen Raumes wie der Berliner
Philharmonie, dem Kunst- und Kongresshaus Luzern, dem Münchener
Gasteig, den Salzburger Festspielen, Schwetzinger Musikfestspielen,
dem Schleswig Holstein Festival, MDR Musiksommer, den
Niedersächsischen Musiktagen und unzähligen Gitarrenfestivals vom
Mittelmeerraum bis Skandinavien, von Dublin bis Havanna.
Seine ständig variierenden Programme sind durch regelmäßige
Rundfunkproduktionen und Livemitschnitte dokumentiert.
Der Reigen seiner Kammermusikpartner reichte vom "ensemble modern" bis
zu Spezialisten der Alten Musik, wie dem Lautenisten Stephen Stubbs.
Zudem spielte er regelmäßig als Solist alle großen Konzerte für
Gitarre und Orchester.
Seit beinahe zwei Jahrzehnten entstehen bei dem audiophilen
Label Musikproduktion Dabringhaus & Grimm Referenzaufnahmen
eines gewichtigen, bewusst konzipierten Repertoires, darunter
die erste Gesamtaufnahme der Bach'schen Violinsolowerke in
eigenen Transkriptionen. Das französische Audiomagazin
"Diapason" schrieb dazu schlicht: "es ist nicht
Gitarre, nicht Bungarten, es ist Bach, was wir hören".
Neben der steten Anerkennung durch die Fachpresse erhielten
die CDs den "Preis der Deutschen Schallplattenkritik"
und den "Audio Reference". 2005 wurde Frank Bungarten
anläßlich der CD "Cancion y Danza" mit
dem "Echo Klassik" als "Instrumentalist des
Jahres" ausgezeichnet. Frank Bungarten ist Professor
an der Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover.
Eine zweite Professur in Luzern gab er 2010 zugunsten seiner
künstlerischen Aktivitäten auf. Seine Lehre hat
er bis heute auf annähernd hundert Meisterkursen und
Seminaren an eine stetig wachsende Zahl von Studenten aus
aller Welt weitergegeben.
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